Ein Projekt im Rahmen der Agenda 21

Partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen  den Vertretern der Stadt Wolfsburg als Initiator, der Volkswagen AG Wolfsburg, dem Naturschutzbund Deutschland (NABU-Ortsgruppe Wolfsburg als Ratgeber) und den Landwirten vom Ilkerbuch.

           
Keine richtigen Auerochsen

Zwar werden sie als Auerochsen bezeichnet. Strenggenommen sind die großen Weidetiere auf den Ilkerbruchwiesen gar keine. Die Stammform aller heutigen Rinderrassen ist Mitte des 16. Jahrhunderts ausgestorben. 

  -   sondern Heckrinder   

Die sogenannten Heckrinder zeichnen sich durch geringes Gewicht und große Huffläche aus, was Tier- und Pflanzenwelt schont. Sie sind besonders robust und pflegeleicht, wenig krankheitsanfällig und können ganzjährig in Freien gehalten werden. Und mit ihren urigen Aussehen sind sie auf jeden Fall etwas für´s Auge. 

        Besondere Schutzmaßnahmen
  • Umwandlung der Ackerstandorte in extensives Grünland.
  • Verzicht auf Einsatz von Pflanzenschutzmitteln
  • Verzicht auf Düngemittelanwendung
  • Reduzierung der Beweidungsdichte auf 0,5 Tiere pro ha
  • frühest möglicher Mahdtermin nach dem15.6. in den Anfangsjahren
  • Verzicht auf Walzen und Striegeln
  • keine zusätzlichen Entwässerungsmaßnahmen
   
         Ideales Umfeld für die Natur

Das Naturschutzareal bietet alles, was die Tiere brauchen - auch im Winter. Deshalb gibt es beispielsweise eine kleine Stromschnelle, die auch im Winter nicht zufriert, Sandbankbereiche für Vögel, Pferde und Rinder und natürlich schattige Plätze für den Sommer.

Quelle: Info-Schriften "Erleben Sie die grünen Seiten Wolfsburgs" und "Ein Projekt in Rahmen der Agenda 21" - Herausgeber: Volkswagen AG, Umweltplanung, 38436 Wolfsburg, Telefon: (05362) 9-28066