NABU-Ortsgruppe Wolfsburg installiert künstliche Brutinsel auf dem Ilkerbruchsee. Text und 4Fotos:  G.Gutschank                                            22.04.2006     

Wir warten nun gespannt, ob  Flussseeschwalben oder andere Vogelarten das Angebot annehmen.   Nabu-Wolfsburg *  Start

Planung:

Die langgehegte Vision von einer Brutinsel für Flussseeschwalben ist am 21.April 2006 endlich realisiert

worden. Der Nabu Wolfsburg hatte in diesem Frühjahr die Möglichkeit, vom Wolfsburger Ruderclub (WRC)

drei 2 x 4 Meter grosse Schwimmpontons (Anleger) zu erwerben. Von ihrem Aufbau her waren diese Pontons

geradezu ideal geeignet, um daraus eine Brutinsel zu bauen. Unter verzinkten Stahlrahmen konnten bis zu

5 rohrförmige Schwimmkörper aus massiven Kunststoff je nach erforderlicher Tragkraft montiert werden.

   

Transport:

Nachdem das Material im Februar vom WRC-Gelände am Allersee zum Naturschutzgebiet Ilkerbruch gebracht

worden war und auch die Decksplanken von Nabu-Mitgliedern (H. Heeschen, R .Lange) aus 40mm Lärchenholz    

fertiggestellt waren (alles in Absprache mit der Naturschutzbehörde der Stadt Wolfsburg), konnten wir am

21.04.06 bei allerbestem Frühlingswetter die Endmontage von zunächst 2 Pontons direkt am Ufer des Sees

vornehmen.   

 

Montage:

Längsseitig verbunden ergab sich so eine Insel von 4 x 4 Metern und einem Gewicht von nahezu einer Tonne.

Auf das Lärchenholzdeck brachten wir eine Auflage aus Schilfmatten auf. Auch an Versteckmöglichen für

Seeschwalbenküken wurde gedacht und Binsenbülten eingelassen, um die Attraktivität der Plattform für brut-

willige Flussseeschwalben zu erhöhen.

Der Liegeplatz der Insel ist die erste Bucht westlich vom NABU-Beobachtungsstand, wo sie mit 4 schweren

Betonankern vertäut wurde. Die Sicht auf die Insel ist vom Stand aus hervorragend.

Jetzt heisst es abzuwarten, ob durchziehende Seeschwalben Gefallen an der Einrichtung finden werden.

Alle Beteiligten hoffen auf einen Erfolg.             

     

Bild1:Alles Material vor Ort.

 

Bild2: Knochenarbeit

 

 

Bild3: Floß 

zum Liegeplatz gebracht.  

 

 

 

Bild4:Floß fertig verankert